Journalisten, emanzipiert euch!

Während Journalisten seit Monaten über die Zukunft des Journalismus diskutieren, schließen sich Medienmanager zusammen, um – dem Leistungsschutzrecht sei dank – Geld von Google abzugreifen. Vergessen wird allerdings, dass niemand Verleger benötigt, für die Journalisten sich prostituieren müssen, und dass Medienunternehmen mit Klagen und digitaler Abschottung nicht überleben werden. Einige Gedanken zum Digitaljournalismus. Weiterlesen

Präsidentschaftswahl in der Ukraine: Live-Talk mit Denis Trubetskoy

Denis Trubetskoy und ich haben am Montag, 26.05.2014, 19:30 Uhr MEZ, über die Präsidentschaftswahlen in der Ukraine gesprochen, die Petro Poroschenko am Vortag gewonnen hat. Das war bereits unser dritter Live-Webtalk, bei dem Zuschauer wieder Fragen über Twitter mit dem Hashtag #lokaltalk gestellt haben. Weiterlesen

2. Live-Webtalk mit Denis Trubetskoy über die Krim

Denis Trubetskoy und ich haben am Mittwoch, 02.04.2014, 19.30 Uhr MEZ, den zweiten Live-Webtalk über die Krim und die Ukraine veranstaltet. Denis, in Sewastopol geboren, hat beispielsweise erzählt, dass alle Menschen auf der Krim automatisch zum 19.04.2014 die russische Staatsbürgerschaft erhalten, dass er als Ukrainer für seine Heimat eine Aufenthaltserlaubnis benötigt und seine Zukunft auf dem ukrainischen Festland plant. Weiterlesen

LIVE: Denis Trubetskoy über die Krim und die Ukraine

Denis Trubetskoy, 21, lebt in der Stadt Sewastopol auf der Halbinsel Krim, ist ethnischer Russe, Ukrainer und Journalist. Ich habe Denis über Twitter kennengelernt und habe mit ihm am Montag, 17.03.2014, um 20.30 Uhr (MEZ), per Hangout on Air über die Krim und die Ukraine gesprochen. Interessierte konnten das Gespräch live im Web verfolgen und haben per Twitter Fragen mit dem Hashtag #lokaltalk gestellt. Die Aufzeichnung mit Sprungmarken steht bereit. Weiterlesen

EuroMaidan in Lviv: Eindrücke aus Freiburgs ukrainischer Partnerstadt

Brennende Militär- und Polizeigebäude. Menschen schlagen Fenster, Türen und Möbel in den Räumen der Staatsanwaltschaft kaputt. Tausende Bürger treibt es nachts auf die Straßen. So sah es in Lviv (Lemberg) am 18.02.2014 abends aus. Gestern, fünf Tage später: Tausende Kerzen brennen auf dem EuroMaidan im Zentrum von Lviv, von Freiburgs ukrainischer Partnerstadt. Tausende Menschen gedenken der Toten, die der EuroMaidan-Protest bisher gefordert hat. 14 von ihnen kamen aus der Region Lviv. Weiterlesen

EuroMaidan blockiert Waffenlager in Freiburgs Partnerstadt Lviv

Zwei Männer fahren in einer dunkelgrünen Audi-Limousine auf der Straße entlang, die parallel zur Polizeikaserne verläuft. Das Auto biegt links zum Kasernentor ab. Der Autofahrer hupt. Kurz darauf kommt Slavik, Mitte 50, etwa 1,70 Meter groß, mit Flecktarn-Jacke gekleidet, aus einem olivfarbenen Zelt, das seitlich vor dem Tor aufgebaut ist. Ihm folgt der 16-jährige Roman – schlank, graue Jacke, 1,85 Meter groß. Slavik dreht die rot-weiße Schranke zur Seite, damit das Auto vor das Kasernentor fahren kann, das ein Polizist öffnet. Weiterlesen

“Ich kann nichts dafür, dass wir Revolution haben”

“Ich kann nichts dafür, dass wir Revolution haben”, schreibt Lesja, die in einer Kleinstadt in der ukrainischen Region Transkarpatien lebt. Eigentlich hilft die 55-Jährige bei der Pflege ihres Vaters, die seit Wochen andere Verwandte allein stemmen müssen. Denn Lesja arbeitet sehr aktiv für den Euromaidan-Protest in ihrer Region, die als regierungstreu gilt. Weiterlesen

Ukraine: Janukowitsch ärgert die Demonstranten vom EuroMaidan

30.01.2014, 08:20 MEZ. Das ukrainische Parlament hat gestern Abend ein Amnestiegesetz gegen den Willen der Opposition beschlossen. Zuvor hatte Präsident Janukowitsch seine Partei unter Druck gesetzt, einem Straferlass für Euromaidan-Demonstranten nur zuzustimmen, wenn diese in den nächsten 15 Tagen landesweit fast alle besetzten Plätze und Gebäude räumen. Rund 50 Abgeordnete aus Janukowitschs Partei sollen bereit gewesen sein, das Gesetz auch ohne Bedingungen zu verabschieden, wie es die Opposition forderte. Die Opposition und die Menschen auf dem EuroMaidan lehnen das Gesetz ab. Eine Zustimmung käme auch einer Kapitulationen und damit einem Protestende gleich. Wie es heute und in den nächsten Tagen weitergeht, lässt sich nicht prognostizieren. Allerdings könnte die Gewalt nach knapp drei ruhigen Tagen wieder aufflammen, nicht nur in Kiew. Weiterlesen