Militärkaserne ausgebrannt (Foto: Olha)

dosentelefon.eu kann weiter live über EuroMaidan berichten

Seit gestern Nachmittag, 23.01.2012, arbeite ich mit dem Twitterer @EuromaidanGER zusammen. Von Sonntag, 19.01.2014, bis gestern hatten wir beide parallel die Entwicklungen in der Ukraine intensiv verfolgt. Allerdings haben mich drei Nächte, die ich seit Sonntag für den Euromaidan durchgemacht habe, ziemlich geschlaucht – tagsüber kaum geschlafen.

Jetzt ist es die vierte Nacht, die ich durchmache. Allerdings kann ich mich bald schlafen legen, weil @EuromaidanGER ab 8 Uhr die Lage beobachtet. Gestern Abend haben wir diese Arbeitsteilung erfolgreich eingesetzt. 🙂

Durch die Zusammenarbeit gewinnen wir Zeit, um Dinge zu erledigen, die unser Alltag von uns fordert. Zugleich können wir die EuroMaidan-Entwicklung ausreichend in der Ukraine verfolgen und dokumentieren.

Link zu unserer zentralen EuroMaidan-Seite: http://schau.in/euromaidan

Meine Beweggründe für die EuroMaidan-Berichte

Ich habe am Sonntag, als die Proteste in Kiew gewaltsamer wurden, den „Blinden Agentur-Journalismus und die fehlende Social Media-Kompetenz“ bei Newsdesk-Redakteuren/innen kritisiert. Agenturmeldungen sind wichtig, allerdings führen gedankenloses Copy&Paste und Zusammenschreiben verschiedener Agenturmeldungen dazu, dass Nachrichten plötzlich inhaltlich nicht mehr richtig sind.

Der Spiegel titelte am Montag beispielsweise, dass es erneut Straßenschlachten gegeben habe. Allerdings war es die Straßenschlacht von Sonntagnachmittag, die bis zur Stunde andauert. Ein Blick ins Social Web hätte verhindern können, die gewaltsamen Auseinandersetzungen am Sonntagnachmittag als abgeschlossenes Ereignis darzustellen. Und das ist nicht nur dem Spiegel passiert! Nun gut, hier geht’s zur Kritik. 😉

Die EuroMaidan-Berichte auf dosentelefon.eu zeigen, wie viel Input man aus dem Social Web bekommen kann, um Meldungen zu verifizieren oder anzureichern.

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