Google Readers Aus: Welchen alternativen RSS-Reader kann ich nutzen?

Google hat im März 2013 bekanntgegeben, den Google Reader zum 1. Juli einzustellen. Im Frühjahr war ich noch zuversichtlich, eine gute Alternative für meine RSS-Feeds zu finden. Nun sitze ich hier und verzweifele. Weshalb?

RSS-Feeds
RSS-Feeds abonnieren: Informationen kommen zum User

Ich habe den Google Reader bisher intensiv am Desktop-Computer oder Laptop genutzt und auf meinen mobilen Endgeräten die App FeeddlerRSS, die der Google Reader mit RSS-Feeds gefüttert hat.

Aktuell erfüllt leider keine angepriesene Google Reader-Alternative meine Erwartungen an einen plattform-unabhängigen RSS-Reader:

  • RSS-Feeds über Cloud-Lösung synchronisieren und Zugriff übers Web
  • Per App auf RSS-Feeds in Cloud zugreifen und neue RSS-Feeds abonnieren
  • Sharing-Funktion in Cloud und App für Twitter, Facebook, Google+, Mail
  • Headlines werden als Liste übersichtlich und chronologisch dargestellt (kein Magazine-Style!)
  • Gute Performance
  • Nutzung primär auf MacBook, iPad und iPhone, sekundär Windows 8

 

Aktuell teste ich folgende Lösungen:

  • Feedly (einfacher Webzugriff fehlt, nur per Plugin möglich), Apps Newsify und Reeder
  • Curata Reader (nur Webzugriff, responsive Design für mobile Endgeräte)
  • The Old Reader (nur Webzugriff, responsive Design für mobile Endgeräte, App soll entwickelt werden)

 

Vertiefende Infos zu diesen drei RSS-Reader-Lösungen (Feedly, Curata Reader, The Old Reader) gibt’s unter anderem hier:

 

Tipp: RSS-Feeds im Google Reader sichern

In wenigen Tagen wird Google seinen Google Reader abschalten. Deshalb ist es wichtig, die im Google Reader gesammelten RSS-Feeds zu exportieren, damit die Sammlung nicht verloren geht. Kurzanleitung, wie man seine RSS-Feeds im Google Reader exportieren kann:

  1. Google Takeout aufrufen.
  2. Auf den Reiter „Dienst auswählen“ klicken und „Google Reader“ auswählen.
  3. Anschließend auf den roten Button „Archiv erstellen“ klicken.
  4. Unter „Downloads“ (Browser wechselt automatisch dorthin) steht das Google Reader-Archiv bereit: vorname.nachname@gmail.com-takeout.zip. Einfach herunterladen.
  5. Die Datei „vorname.nachname@gmail.com-takeout.zip“ entpacken. Anschließend findet im entpackten Ordner die Datei subscriptions.xml, die alle abonnierten RSS-Feeds enthält. „subscriptions.xml“ kann man problemlos in einem neuen RSS-Reader importieren (getestet mit Curata Reader und The Old Reader). Feedly setzt einen Google-Account voraus und holt sich dort automatisch die RSS-Feeds aus dem Google Reader.

 

Follower-Power

Ich freue mich über Tipps und Diskussionen, die helfen, eine gute Alternative für den Google Reader zu finden. In den nächsten Tagen werde ich meine möglichen Alternativen testen und die Ergebnisse hier veröffentlich sowie Beiträge und Diskussionen im Web verfolgen. 🙂

„Maschine Google, musste das sein?!“

 

Update 16.06.2013: Feedly-Cloud: „Tschüß Google Reader!“

 

 

 

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