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Von der Ignoranz deutscher Feuilletonisten

Mich hat die sogenannte Debatte über die „Digitale Demenz“ ja sehr enttäuscht. Nicht, weil alle geschrieben haben, wie schlecht das Buch von Manfred Spitzer ist und wie unredlich seine Argumentation, denn damit haben sie Recht. Sondern, wie sehr sich alle der Diskussion über das verweigert haben, was da eigentlich zum Ausdruck kommt: Die Angst nämlich vor der Digitalisierung und deren Folgen. Die sind ja auch umfassend. Die Digitalisierung lässt uns heute anders Musik hören, Nachrichten konsumieren, miteinander kommunizieren – und sie verändert die Art, wie viele von uns arbeiten (müssen). Das ist für viele Menschen nicht so einfach nachzuvollziehen wie für die, die sich als selbsternannte Elite aufspielen und auf die Doofis runterblicken, die das Internet noch ausdrucken. Von der Ignoranz deutscher Feuilletonisten weiterlesen

Digitale Demenz: Was jetzt wichtig wäre

Die Diskussion über Manfred Spitzers „Digitale Demenz“, die keine war, weil beide Seiten keinerlei Interesse an den Argumenten der Gegenseite hatten und haben, hat für mich vor allem eines gezeigt: Während ein Teil der Gesellschaft das Internet im Speziellen und die Digitalisierung im Allgemeinen enthusiastisch begrüßt, lehnt ein anderer Teil beides ab bzw. sieht fast ausschließlich Risiken. Und zwischen beiden Seiten ist quasi keine Verständigung möglich. Digitale Demenz: Was jetzt wichtig wäre weiterlesen

Digital dement – und glücklich

Zurückgekehrt aus einem wunderbar erholsamen Urlaub in der Lüneburger Heide (ja, dort ist es wirklich schön) ohne Möglichkeit, mobil oder sonstwie ins Web zu gehen (das IST wirklich sehr erholsam, Urlaub wie früher), wollte ich mich an einen lustigen Post setzen, um als digital Dementer Herrn Manfred Spitzer zu antworten. Etwa, dass ich froh bin, dass in meinem Bücherregal endlich wieder Platz ist, weil ich die 25 Bände Lexikon in den Keller stellen konnte dank Wikipedia. Oder dass mir mein Hochzeitstag bekannt ist, obwohl ich ein Smartphone habe. Viele Sachen wollte ich schreiben, doch dann habe ich Gunnar Sohns schönen Post gefunden. Und muss gar nichts mehr sagen. Danke dafür!