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Zukunft Lokaljournalismus: Hangout on Air zum Nachlesen

Sascha Borowski (Augsburger Allgemeine), Markus Hofmann (Badische Zeitung) und Marcus Schwarze (Rhein-Zeitung) haben in einem Hangout on Air, in einer Live-Videokonferenz, über die „Zukunft des Lokaljournalismus“ diskutiert. Den Hangout on Air haben wir dosentelefon.eu-Blogger am 4.2.13 um 19 Uhr veranstaltet. Technisch stand uns Hangout on Air-Profi Hannes Schleeh zur Seite, der auch die Kommentare und Fragen aus dem Social Web für uns gebündelt hat (#lokaltalk). Zukunft Lokaljournalismus: Hangout on Air zum Nachlesen weiterlesen

Google Currents versus RSS? Nein!

Mitte April hat Google die App „Google Currents“ auch in Deutschland auf den Markt gebracht. Ich habe Google Currents fast 4 Wochen getestet. Mein Fazit: Wer Nachrichten verfolgen und informiert sein möchte, bleibt weiter bei RSS. Wem RSS zu nüchtern ist, der sieht in „Google Currents“ die Feeds im Magazin-Style, verzichtet allerdings auf den schnellen Überblick. Die von mir ausprobierten Alternativen zu „Google Currents“ sind Flipboard und Feedly. Weitere Alternativen laut netzwertig.com sind die Apps Pulse, FLUD, NewsMix, Zite und BroadFeed. Google Currents versus RSS? Nein! weiterlesen

Tod und Trauer im Internet

Vor einiger Zeit stieß ich auf einen interessanten Artikel: das Drogenreferat der Stadt Frankfurt schaltet einen Online-Friedhof für Avatare frei. Selber nie Gamer gewesen, fand ich diese Idee dennoch faszinierend. Da werden die Spielfiguren so wichtig, dass ein ritueller Abschied angestrebt wird. Ein Bild vom Avatar wird hochgeladen, ein letzter Gruß veröffentlicht und schließlich das reale Leben wieder aufgenommen. Kommentare zeugen von gemeinsam verbrachten Stunden, teilweise zu Lasten echter Beziehungen. Der Abschied von der lieb gewonnenen Spielfigur schafft Raum für Neues; Trauer schwingt in den Zeilen mit, aber auch Dankbarkeit. Irgendwie so, wie im realen Leben. Auch da beginnt nach einer Bestattung das Leben neu. Man hat Anlass, zurückzublicken auf das Leben mit der verlorenen Person. Anlass, nach vorne zu blicken. Wie wird es wohl werden? Wie kann es überhaupt werden? Tod und Trauer im Internet weiterlesen

Zuhören! Reden!

Worum geht es im Social Web? Um Gespräche, um Auseinandersetzungen, Streit, Diskussionen – mit einem Wort: Es geht um Menschen. Es geht nicht um Absatz, Umsatz, Branding, Engagement. Zumindest nicht in erster Linie, und auch nicht in zweiter. Es ist furchtbar langweilig, dass zwar alle Unternehmen auch irgendwie dabei sein wollen, dann aber doch nix anderes machen als digitales Couponing und Gutscheine an Fans verteilen. Sabine Haas hat das ganz schön zusammen gefasst. Zuhören! Reden! weiterlesen

GoogleAppleFacebook hui, VDS und Staat pfui?

Keine Frage: Das Zeitalter des Privarsphäre scheint sich seinem sicheren Ende zuzuneigen. Christian Heller beschreibt das in seinem Essay „Post Privacy“ sehr eindrucksvoll. Und er kann aufzeigen, dass ein Leben ohne Privatsphäre respektive mit eingeschränkter oder veränderter Privatsphäre Vorteile hat. Auch andere weisen immer wieder darauf hin, wie sinnvoll es ist, dass man dank Personalisierung und ausgefuchster Algorithmen nur noch die Werbung zu sehen bekommt, die einen auch wirklich interessiert. Das hat durchaus etwas. Und auch der Service kann sich verbessern, etwa indem der jeweils passende Self-Service angeboten wird, oder ein Chat möglich wird, der das bisherige Verhalten als Kunde zur Grundlage hat und damit viele Eingaben und Abfragen obsolet macht. GoogleAppleFacebook hui, VDS und Staat pfui? weiterlesen

Print gegen digital

Unter dem Titel „Verlage wollen keine Buhmänner sein“ berichtet das Medienportal Meedia am 13.03.2012, dass der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) für einen fairen Wettbewerb mit Google, Facebook, Apple und Amazon plädiert. So beeinflussen die Geschäftsmodelle dieser „Big Four“ das Verlagsgeschäft stark, zitiert Meedia Christoph Schuh, Vorstand von Tomorrow Focus. Print gegen digital weiterlesen

Macht Facebook unmündig?

Ja, sagt Kai Biermann auf zeit.de. Und er hat recht. Facebook bestimmt die Regeln, und kaum einer der Nutzer beschwert sich. Man nimmt das hin, dass der Konzern eigenmächtig radikale Änderungen in den Nutzungsregeln vornimmt. Dass er bestimmt, welche Fotos gezeigt werden dürfen, welche nicht. Stillende Mütter dürfen nicht abgebildet werden, islamistische Mordaufrufe  gegen Blogger sind dagegen kein Problem. Höchste Zeit, dass Facebook-Nutzer den Ausgang aus ihrer selbstverschuldeten Unmündigkeit starten.