Schlagwort-Archive: urheberrecht

Mit „kollektivem Blog“ auf Leistungsschutzrecht antworten

Es gibt verschiedene Wege, auf das geplante Leistungsschutzrecht, LSR, zu antworten: aufregen, abwarten, dagegen schreiben, eine Petition starten. Diese Wege hat die Netzgemeinde schon beschritten. Warum schaffen wir kein eigenes journalistisches Angebot, das auf das Leistungsschutzrecht für Presseverlage und die Schwerfälligkeit vieler Medienschaffender antwortet? Mit „kollektivem Blog“ auf Leistungsschutzrecht antworten weiterlesen

Urheberrecht ist scheiße. Warum eigentlich?

Ich gebe es zu: ich bin ein langsamer Mensch, ich brauche Zeit, Dinge zu verstehen. Und immer, wenn ich denke: Jetzt habe ich es verstanden, dann schleicht sich eine zweifelnde Frage in mein Gehirn, die alles in einem neuen Licht erscheinen lässt. Skeptiszismus ist meine Lebenseinstellung. Und ich bewundere Menschen, die immer genau wissen, was richtig ist. Urheberrecht ist scheiße. Warum eigentlich? weiterlesen

Internetradio: Die Welt zu Gast in der Küche

In unserer Küche steht seit gestern, 21.04.2012, ein Internetradio. Per Knopfdruck kann ich mir nun Radiosender aus der ganzen Welt in die Küche holen und natürlich Musik aus allen Genres: 20er/30er/40er, Blues, Jazz, HipHop, R’n’B, Lounge, Chillout, Pop. Selbstverständlich auch die Nachrichten aus aller Welt – beim Zwiebel schneiden, Backen oder Geschirr spülen. Ich fürchte fast, die Küche wird nun mein Lieblingsort in der Wohnung. Das Beste: Mein MacBook dient als Media-Server und streamt mir meine iTunes-Bibliothek in die Küche, mein iPad ist die Fernbedienung. Internetradio: Die Welt zu Gast in der Küche weiterlesen

Was ist so verwerflich an Buchverlagen?

Verwertungsindustrie – das klingt irgendwie schmutzig, so wie Atomlobby oder Müll-Mafia. Doch was haben beispielsweise Buchverlage gemacht (und machen es noch)? Sie nehmen Manuskripte an, von denen sie glauben, dass sie ein kommerzieller Erfolg werden oder zumindest die Kosten für die Produktion eines Buchs einspielen (viele Verlage nehmen auch Manuskripte an, von denen sie wissen, dass sie es nicht tun, einfach, weil sie etwa die Gedichte einer Lyrikerin so gut finden, weil solch ein Gedichtband in die Verlagslinie passt, manchmal auch, weil der Unternehmensinhaber, die Unternehmensinhaberin einfach hoffnungslos z.B. der Lyrik verfallen ist). Und dann investieren Verlage in ihre Autoren: Sie geben ihnen LektorInnen an die Hand, die ein gutes Manuskript richtig gut machen, sie organisieren und finanzieren Druck, Titelgestaltung, Vermarktung und Vertrieb. In der Regel zahlen sie den Autoren einen Vorschuss auf die zu erwartenden Erlöse und beteiligen die Autoren an den Verkaufserlösen. Natürlich erhält der Autor nicht die kompletten Erlöse, denn wie gesagt: der Verlag hat ja in das Buch investiert. So ganz sehe ich nicht, was an diesem Geschäftsmodell verwerflich sein soll oder ausbeuterisch. Was ist so verwerflich an Buchverlagen? weiterlesen